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Ein 3 tägiges Brotback-Retreat auf unserem historischen Hof

200,00 

Wenn die Hände arbeiten, wird der Kopf still.
Ein Wochenende, das den Weg des Brotes zu einer Reise in den Augenblick werden lässt – und uns daran erinnert, wie wohltuend es sein kann, wieder ganz im Hier und Jetzt anzukommen.

Vielleicht haben wir nicht verlernt, zur Ruhe zu kommen.
Vielleicht haben wir nur verlernt, Tätigkeiten nachzugehen, die unsere ganze Aufmerksamkeit verlangen. Tätigkeiten, bei denen die Hände arbeiten und die Gedanken leiser werden. Bei denen Zeit nicht als etwas empfunden wird, das verrinnt, sondern als etwas, das entstehen lässt.

Brotbacken gehört zu diesen Tätigkeiten.
Es folgt keinem Terminkalender und keinem Zeitdruck. Aus Korn wird Mehl, aus Mehl ein Teig und aus Teig schließlich ein duftender Laib Brot. Jeder Schritt hat seinen eigenen Rhythmus. Nichts lässt sich erzwingen, nichts überspringen. Gerade darin liegt seine besondere Kraft.

Auf unserem historischen Hof im Bayerischen Wald erleben wir diesen Weg gemeinsam – so, wie er über Generationen hinweg selbstverständlich war. Wir arbeiten ausschließlich mit authentischen Werkzeugen und traditionellen Handwerkstechniken. Das Getreide wird an alten Handmühlen gemahlen, der Sauerteig nach überliefertem Wissen angesetzt, der Teig von Hand geknetet und das Brot im historischen Holzbackofen gebacken. Jeder Handgriff folgt alten Arbeitsweisen, die über Jahrhunderte weitergegeben wurden.

Doch dieses Retreat erzählt von weit mehr als vom Brot.

Es erzählt von einer Zeit, in der viele Tätigkeiten Geduld verlangten und volle Aufmerksamkeit forderten. Vom Vertrauen in natürliche Abläufe. Von der Freude daran, mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen. Und von der Erfahrung, dass gerade die einfachen Dinge oft die größte Tiefe in sich tragen.
Der Duft frisch gemahlenen Getreides, das Knistern des Holzfeuers, die Wärme des Backhauses und das gemeinsame Arbeiten schaffen eine Atmosphäre, die alle Sinne anspricht. Zwischen alten Mauern, knarrenden Holzbalken und der Stille des Bayerischen Waldes entstehen Momente des Austauschs, des gemeinsamen Essens und Erzählens – aber auch Augenblicke stiller Konzentration, in denen nichts weiter zählt als das, was gerade unter den eigenen Händen entsteht.
So wird der Weg des Brotes zu einer Reise in den Augenblick.
Nicht als Flucht aus dem Alltag, sondern als Erinnerung daran, wie gut es tut, den eigenen Rhythmus wiederzufinden.

Du nehmen nicht nur einen frisch gebackenen Laib Brot und Deinen eigenen Sauerteig sondern noch etwas viel Wertvolleres mit nach Hause: die Erfahrung, dass manchmal eine einzige, mit Aufmerksamkeit ausgeführte Tätigkeit genügt, um wieder ganz bei sich selbst anzukommen.

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